Die meisten Flachdächer scheitern nicht an der Abdichtung – sondern an der Attika.
Falsch geplant, falsch aufgebaut, falsch abgedichtet.
Studien aus der Flachdach-Praxis zeigen: Über 70 % aller Feuchteschäden beginnen am Dachrand – nicht in der Fläche.
Warum?
Weil die Attika gleichzeitig Bauphysik, Abdichtung, Entwässerung, Statik und Metallbau vereint.
Ein einziger Fehler löst eine Kettenreaktion aus: Feuchte, Frost, Schimmel, Energieverlust, Nutzflächenverlust und kostspielige Sanierungen.
Das Problem
Der klassische Aufbau aus Mauerwerk oder Ortbeton wird oft ohne bauphysikalische Abstimmung geplant.
Dadurch entstehen:
- Wärmebrücken
- Hinterläufigkeit der Abdichtung
- Stauwasser an der Attika
- Materialunverträglichkeiten
- Fehlende Trennlagen
- Rissbildungen in der Abdichtung
- Schadhafte Blechanschlüsse
Besonders kritisch laut Norm:
Die Attika muss eine Mindesthöhe nach DIN 18531 / SIA 271 haben und die Abdichtung mindestens 150 mm hochgeführt werden.
In der Praxis gelingt das oft nicht.
Warum passieren diese Fehler?
- Wechselnde Gewerke (Metallbauer, Dachdecker, Rohbauer)
- Fehlende Kommunikation
- Fehlende Kompatibilität der Materialien
- Zu kurze Bauzeiten
- Fehlende werkseitige Qualitätssicherung
- Komplexe Normanforderungen
Das PDF, das du mir geschickt hast, zeigt auf mehreren Seiten (z. B. Attikaanschlüsse, Tropfkanten, Abdeckbleche, Abdichtungshöhen), wie viele Detailpunkte korrekt ausgeführt werden müssen.
Konsequenzen für den Bauherrn
- Hohe Folgekosten (Schaden oft > 30.000 €)
- Schimmel in Innenräumen
- Verlust der Wärmeleistung (U-Wert verschlechtert sich)
- Haftungsrisiken für Planer und GU
- Gewährleistungsfälle
- Verzögerungen im Bauablauf
Die nachhaltige & schnelle Lösung: Vorgefertigte Parapetsysteme
Warum setzen moderne Entwickler in DE/AT/CH zunehmend auf vorgefertigte Attikas?
Weil sie:
✔ Planungsfehler ausschließen – Geometrien (Höhe, Breite, Dämmung, Abdichtungsebene) sind werkseitig geprüft.
✔ Normgerecht auf Anhieb – DIN 18531, DIN 4108, SIA 271, ÖNORM B 3691
✔ Montage in Stunden statt Tagen – weniger Personalbedarf, extremer Vorteil bei Fachkräftemangel.
✔ 67 % weniger CO₂ – Beton wird ersetzt, Materialverbrauch sinkt.
✔ Platzgewinn für den Bauherrn – mehr Balkonfläche = besserer Quadratmeterpreis.
✔ Keine Feuchtebrücke – Flachdachabdichtung sauber und hochgeführt verzahnt.
Für wen ist das besonders relevant?
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Architekten, die 0 % Risiko bei Details wollen
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Entwickler, die höhere Profitabilität pro m² brauchen
-
GU, die Termine sicher einhalten müssen
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Fassadenbauer, die klare Schnittstellen benötigen
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Bauherren, die energieeffizient und nachhaltig bauen wollen
Fazit
Die Attika ist der kritischste Punkt am Flachdach.
Wer hier falsch plant oder baut, riskiert Feuchte, Energieverlust und teure Schäden.
Wer dagegen auf vorgefertigte, nachhaltige, normgerechte Parapetsysteme setzt, minimiert Risiken – und maximiert Bauqualität.
FAQ
Warum ist die Attika der häufigste Schadenspunkt?
Weil dort Abdichtung, Blech, Dämmung und Entwässerung zusammenlaufen. Ein Fehler reicht, um alles zu gefährden.
Wie hoch muss eine Attika mindestens sein?
150 mm Abdichtungshöhe über Oberfläche gemäß DIN 18531 und SIA 271.
Warum sind industrielle Parapets schneller?
Sie werden vormontiert geliefert, sind maßgenau und benötigen keine Schalung, kein Abbinden und keine Feinanpassungen.
Sind vorgefertigte Attikas nachhaltiger?
Ja, sie sparen Ressourcen und CO₂ und verursachen langfristig weniger Sanierungen.